Die Lichtreise im Dom

Im Rahmen von „500 Jahre Reformation im Norden“ wurde der Schleswiger St.-Petri-Dom im November 2016 zur Kulisse eines ungewöhnlichen Festivals: Eine Vielzahl von spirituellen, gottesdienstlichen und künstlerischen Veranstaltungen haben diese vier Wochen geprägt. 

Verbindendes Element waren die Lichtinstallationen der Künstlerin Katrin Bethge aus Hamburg.

Kunst in neuem Licht

Mit Lichtprojektionen und Schattenbildern, die die Wandflächen, Gewölbe und Pfeiler im Hauptschiff und in den Seitenschiffen sowie im Chor überzogen, wurden die alten Gemäuer des Domes nicht nur mit neuem Leben erfüllt.

Sie führten auch zu einem neuen, ungewohnten Raumerlebnis und einer neuen Wahrnehmung der alten Kunstschätze und Ausstattungsgegenstände.

Wesentlicher Bestandteil der Installation war das Entfernen der schweren Eichenbänke, die sonst das Hauptschiff möblieren.

Durch Licht und Zeit

Das barrierefreie Umhergehen im Dominnenraum und der unverstellte Blick animierte die Besucherinnen und Besucher, sich den Dom auf individuelle Weise zu Eigen zu machen, zu verweilen und zu entspannen. Viele entwickelten durch die Lichtreise einen neuen, persönlichen und sehr emotionalen Bezug zur alten Bischofskirche, der weiterhin anhält.

Die „Lichtreise” hat eine Brücke zwischen alten Steinen und der Kunst verschiedener Jahrhunderte und neuen Formen von Gottesdienst, Musik und Meditation geschlagen.

Viele Menschen waren davon erfüllt und überwältigt.

 

Hier erfahren Sie mehr über die Künstlerin Karin Bethge und die Lichtreise.