Im dänischen Grenzland

Deutsch-dänische Geschichte 

Schleswig ist Grenzland. Heute verläuft die deutsch-dänische Grenze gut 40 Kilometernördlich von Schleswig, festgelegt nach der Volksabstimmung von 1920. Etwa 1000 Jahre lang bildete die Eider die Grenze zwischen dem deutschen Reich und Dänemark.

Vom alten Herzogtum Schleswig mit seiner Residenzstadt Schleswig gehörte nur der südliche Teil zu Schleswig-Holstein, der nördliche Teil zu Dänemark. Der Schleswiger Dom ist daher auch ein Symbol der deutsch-dänischen Geschichte und Beziehungen.

Eine dänische Stiftung

Es ist mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass die kleine Stifterfigur im Tympanon des Südportals einen dänischen König darstellt – der Dom also eine dänische Stiftung ist. Der Dom ist Grablege eines dänischen Königs – Friedrich I., der als einziger dänischer Monarch seit dem 14. Jh. nicht in Roskilde seine letzte Ruhe gefunden hat.

Heimatort - auch für die dänische Minderheit

Dänische Statthalter wie Carl von Hessen oder dänische Prinzessinnen wie Augusta, Herzogin von Schleswig-Holstein-Gottorf, sind im Dom zum Gottesdienst gegangen, wie es heute die Schülerinnen und Schüler der A.P. Møller Skole und anderer dänischer Schulen tun.

Der Schleswiger Dom ist als Domkirke daher auch für die dänische Minderheit wie für dänische Besucherinnen und Besucher ein „Heimatort“.

Die Vielzahl der dänischen Gäste ist nur eines der Zeichen dafür, dass der Schleswiger Dom ein symbolträchtiges Monument im Bewusstsein vieler Dänen nicht nur aus der Grenzregion ist.

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